Effektives Geldmanagement- welche 3 Schritte sind unverzichtbar?

März 16, 2017

Wenn wir anfangen,Zeit und Geld bewusst zu behandeln,

wenn wir über beide die Verantwortung übernehmen,

wenn wir anfangen eine Strategie sowohl für unsere Zeit als auch für unseres Geld  anzuwenden,

wenn wir anfangen die Aktivitäten zu planen,

dann können wir sagen, dass wir losgestartet sind auf dem Weg des effektiven Geldumgangs.

Bist Du schon unterwegs?

Bist du zufrieden mit deinem Geldumgang?

Im letzen Blogpost schrieb ich über die Zeit-und Geld Mangel und auch darüber, dass die Mangel „leider“ grösstenteils von uns abhängt.

Das letzte Mal habe ich detailliert beschrieben,  WARUM unsere Beziehung zur Zeit und zum Geld wichtig ist, und jetzt möchte ich erklären, wie wir mit effektiven Geldmanagement anfangen können. Heute ist das WIE-TUN? das Thema.

Das effektive Geldmanagement lohnt sich von 3 Seiten anzuschauen und natürlich noch wichtiger, auch anzuwenden:

  1. Analyse
  2. Zielorientierung
  3. Planung

#1  ANALYSE

Der erster Schritt beim effektiven Geldmanagement  ist die Analyse.

Du musst anschauen, was du jetzt momentan mit deinem Geld , oder mit deiner Zeit machst. Die Analyse ist dein IST-Zustand.

In diesem Punkt solltest du zur Kenntnis nehmen,

  • wie du mit Geld umgehst,
  • welches Verhalten dein Geld „auffrisst“ ,
  • welche Tätigkeiten machst du „richtig“,
  • welche Mechanismen oder Glaubensmuster existieren und wirken in dir.

 An diesem Punkt bewegen wir uns in der Vergangenheit und in der Gegenwart. Wir richten unsere Aufmerksamkeit auf die Mechanismen, die schon in unserem Leben vorhanden sind.

#2  ZIELORIENTIERUNG

Der zweite Schritt beim effektive Geldmanagement ist die Zielorientierung.

An diesem Punkt beschreibst du deine Ziele ganz genau. Ziele brauchst du, damit du dich auf etwas fokussieren kannst. Ohne Ziele sind wir wie Schiffe auf dem Ozean - ohne Kompass.

Viele Menschen planen ihren Urlaub besser, als ihr Leben. Da wir für unser Leben Geld brauchen, liegt es an der Hand, dass wir unsere Finanzen planen sollten. Wir brauchen auch langfristigen Ziele, damit wir die kurzfristigen Hindernisse überwinden können- pflegte zu sagen Jim Rohn, mein Lieblingsautor.

Wenn wir an unseren Zielen arbeiten, dann arbeiten unsere Ziele an uns 🙂

Du beschreibst also in diesem Punkt,

  • wohin du in diesem Leben willst,
  • warum du Geld brauchst,
  • was du mit dem Geld kaufen möchtest.

Ziele setzen

Ich finde diese 3 Wahlmöglichkeiten genial, wenn ich an meinen Zielen arbeite:

  1. was möchtest du SEIN,
  2. was möchtest du TUN,             wenn du genug Geld hättest?
  3. was möchtest du HABEN (kaufen),

Wenn deine Tätigkeit mit dem Geld kein Ziel hat, dann mobilisierst du nicht deine Ressourcen und du wirst nicht in der Lage sein, die Situation zu verändern. Es reicht nicht nur zu sagen: „Ich wünsche mir mehr Geld“ oder „Ich will weniger Schulden haben“.

Du musst wissen, was du willst, nicht nur, was du nicht willst. Vielleicht weisst du schon, was du willst, aber zu ungenau, du tappst im dunkel? Dann ist dein Ziel ungreifbar und unzulänglich. Dein finanzielles Ziel (oder auch zeitliches Ziel) sollte auf jeden Fall auch aufgeschrieben sein.

Nachdem du die 3 Wahlmöglichkeiten oder Wünsche/Ziele aufgeschrieben hast, kannst anschauen, was dieses Ziel braucht: welchen Zeitrahmen, welchen Geldrahmen oder etwas Anderes.

Daraus formst du dann die kleineren Schritte, die notwendig sind, dein Ziel zu erreichen.

Beispiele an finanziellen Zielen

Es könnte eine bestimmte Zahl sein, die du erreichen möchtest:

  • Jeden Monat 1000 Franken beiseite legen,
  • in 1 Jahr 200.000 Franken verdienen ,
  • innerhalb von 2 Jahren den  roten Umschlag füllen (mind.6x Summe vom Einkommen),
  • monatlich positives Cash-Flow erreichen
  • 50% der Schulden innerhalb von 3 Jahren zurückzahlen ...

Rückzahlungen zu leisten ist keine einfache Motivation, weil sie nicht dein Vermögen wachsen lässt,  sondern eher "reduziert", hier brauchst du Willen aus Stahl, damit du durchhalten kannst,

Wenn du deine Ziele aufgeschrieben hast, dann kannst aus diesen ableiten, welche Aktivitäten, Tätigkeiten, wieviel Zeit und Geld es braucht, damit du deine Ziele auch erreichen kannst.

Dieser Punkt ist zukunftsfokussiert. Du konzentrierst dich auf das, was du in der Zukunft erreichen willst. Die Zielorientierung hilft dir zu wissen, WOHIN du gehen willst, in welche Richtung dein Leben läuft. Das motiviert dich auf dem Weg zu deinen Zielen.

Beispiel 1: ein Ziel von mir ist eine Reise nach Peru zu der heiligen Inkastadt Machu picchu. Nachdem ich mein Ziel aufgeschrieben habe, fand in der Suche heraus, dass die Reise, wie ich mir das vorstelle ca. 8000€ kosten würde. Also habe ich zu meinem Ziel schon einen Betrag. Will ich mein Ziel in den nächsten 5 Jahren erreichen, müsste ich dafür jährlich 8000:5= 1800 €  beiseite legen. Ausserdem brauche ich dazu einen Plan, eine Liste, ein Reisebüro und Spanischkenntnisse (=mein Wunsch ist es mit den Menschen, die ich dort begegnen würde, auf Spanisch zu reden). Wie du siehst, aus einem einfachen Wunsch wird schnell ein Plan, ein möglicher Plan mit Geld-, Zeit-, Tätigkeits- und Erledigungsangaben.

PIN MICH

#3  PLANUNG

Und jetzt kommt der letzte Schritt beim effektiven Geldmanagement.

Nachdem wir beobachtet haben,

  • wo du jetzt stehst,
  • analysiert haben, was du mitbringst,
  • welche Tätigkeiten dir Geld rauben
  • welche Geld einbringen,
  • welches Verhalten hinderlich und welches förderlich ist,

sollten wir schauen, dass uns Sachen, die uns nicht mehr dienlich sind, nicht mehr anwenden!

Wir tauschen sie einfach aus für Sachen, die uns nach vorne bringen, die unsere Ziele greifbarer machen.

In diesem Schritt machen wir einen Finanzplan.

Der 3 Stufen Finanzplan

Wir in unserer Familie verwenden seit unserer Krise in 2010 Jahren diesen 3-Stufigen Finanzplan:

  1. Plan zur Stabilität,
  2. Plan zur finanziellen Sicherheit,
  3. Plan zur finanziellen Unabhängigkeit.

Jede Stufe hat eine andere Priorität.

Ich beschäftige mich auf der1. Stufe, wenn ich keine Reserven habe,  sicherlich nicht mit meiner finanziellen Unabhängigkeit.

Und wenn ich auf der 3. Stufe bin, verschwende meine Zeit nicht mehr mit Sicherheitsdenken und extremen Sparen, sondern steht das Erschaffen der Passiveinkommens-Ströme im Vordergrund.

FAZIT

Schauen wir uns noch einmal an, wie der Prozess nun für uns aussieht, wenn wir effektives Geldmanagement machen wollen:

  • 1. Schritt: Sei ehrlich und schaue, wo du stehst?
  • 2. Schritt: frage dich, warum und wie du in diese Situation gekommen bist?
  • 3. Schritt: konkretisiere, was du stattdessen (statt der Gegenwart)  willst?
  • 4. Schritt: finde heraus, was du brauchst: was du tun, sein und besorgen musst, um aus der Gegenwart in die zukünftige gewünschte Situation kommen kannst?
  • 5. Schritt: mache Alles, was richtig ist, nicht nur was du für wichtig hältst
  • 6. Schritt: halte durch, bis du dein Ziel erreichst!

WILLST DU FINANZIELL ENTSPANNT SEIN?

Möchtest Du deine FQ (Finanzielle Intelligenz) erhöhen und dir ganzheitliche, effektive und nachhaltige Finanzbildung anzueignen?

Dann komm JETZT in unsere Facebook Gruppe und werde MEMBER im RichFamily Insider Club. Du findest bei uns Videos mit mehr als 50 Stunden für: Vermögensaufbau, Vermögensausbau, Value Investing, TaxLiens, Kinderfinanzen, Gelderziehung, Business, Mindset, Leadership und Family Office. Ausserdem findest du im Club Checklisten, Tests, Posts, Bücher- und Filmempfehlungen.

Möchtest du

  • FINANZIELL ENTSPANNT sein,
  • deine Kinder bewusst fürs Leben und FIT FÜR FINANZEN vorbereiten, dann ist dein Platz bei uns.
  • Buche dir dein Eintrittsticket, für 50€, einmalig. 
  • Du hast eine Richfamily Garantie: wenn du innerhalb von 3 Tagen deinen Eintritt kündigst, bekommst du dein Geld (abzgl. Rücküberweisungskosten) zurück.

Verpasse nicht die wervollste Zeit deines Lebens! Handle JETZT!

 

für FRIEDEN & FÜLLE & FAMILIE

die RichFamily

 

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN 

6 Wege in Immobilien zu investieren – mit wenig Geld

Alle «Reichen» und «Super-Reichen» haben Immobilien in ihren Portfolios. Selbst Warren Buffet, der Aktienstratege per se, investiert in Reits, in renditestarke Immobilien-Investments. 3 Gründe, warum Immobilien zu den Lieblingsinvestitionen geworden sind:Warum gehören Immobilien zu den...

mehr lesen

The «American Dream» ein Traum oder Alptraum?   

   «The American Dream» beschreibt einen Traum von einem Land, in dem alle Menschen die Möglichkeit haben, aufgrund ihrer eigenen Fähigkeiten und Leistung ein besseres, reicheres und erfüllteres Leben zu führen.  Ist diese Philosophie ein Mythos? Das werden wir jetzt beleuchten. Meine (Árpád)...

mehr lesen

Jahresanfang mal anders – SoulDetox nach Anthony Hopkins

Anthony Hopkins, nicht nur ein begnadeter Schauspieler, sondern ein nachdenkender Mensch mit wertvollem Inhalt. Ich habe eine wahre Perle in Form eines Textes von ihm entdeckt und für dich ins deutsche übersetzt.  Da wir letztes Jahr ein ver-rückstes Jahr hatten, welches uns wikrlich neudenken,...

mehr lesen

CashLow oder CashFlow?

Anders formuliert: Was hat Dein Cashflow mit Mindset zu tun? Nehmen wir als Beispiel ein Auto. Wenn wir ehrlich sind, müssen wir zugeben, dass viele Fahrzeuge gleich sind. Sie haben 4 Räder, einen Motor (oder Batterie), Fenster, Lenkrad und 12 unterschiedliche Farben. Schauen wir etwas genauer...

mehr lesen

Hamsterrad des Lebens

DO MORE? WIRKLICH? Sollen wir wirklich mehr tun? Ist es nicht eher zu viel, was wir tun? ständig am Tun, am Rennen, wir tanzen auf „tausend Hochzeiten“, irgendwann verlieren den Überblick. Das ist auch ein Hamsterrad.Wir müssen nicht mehr tun. Denn es wird nicht mehr Ergebnis die Folge sein....

mehr lesen
0 Kommentare
Inline Feedbacks
View all comments
FinanSpirationNach Anmeldung erhalten Sie gleich die URL für den Download

Sie können den Newsletter jederzeit abbestellen

FinanSpirationInspirationen für Ihre persönliche und finanzielle Freiheit
Free Masterclass Week "Wahre fülle leben"